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Ziegen aktuell

 

Esparsette hilft gegen Parasitenbefall

Das Interreg-Projekt "Produktion und Nutzung von Pflanzen und Futter zur Förderung der Gesundheit und Haltung von Nutztieren" hat zum Ziel, den Anbau und die Nutzung von Esparsetten zu fördern, um die Bekämpfung von Magen-Darm-Parasiten bei Schafen und Ziegen zu verbesseren. Die synthetischen Entwurfmungsmittel verlieren aufgrund von Resistenzbildungen an Wirksamkeit. Die Forschungasarbeiten haben die Bedeutung von Pflanzen aufgezeigt, die wie die Esparsette über einen hohen Gehalt an kondensierten Gerbstoffen verfügen. Diese eignen sich zur Bekämpfung der Parasiten. Um den Züchtern praktische Lösungen anbieten zu können, haben Experten Anbautests für die Esparsetten und Tests mit Schaf- und Ziegenherden durchgeführt. Die Resutate werden nun gemäss einer Medienmitteilung der Forschungsanstalt Agroscope an verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt: 10. Dezember 2011 in Grangeneuve FR, 9 März 2012 auf dem Plantahof GR, 10. März in Rütti Zollikofen BE und am 16. März 2012 in Visp VS. Informationen über die Veranstaltungen finden sich unter www.agridea.ch (10.12.2011).

 

Tessiner halten grosse Herden

Die Zeitschrift Forum publiziert in ihrer aktuellen Ausgabe verschiedene Zahlen des Bundesamts für Landwirtschaft zur Entwicklung des Schaf- und Ziegenbestandes in der Schweiz in den Jahren 2000-2009. Unter anderem wird aus den Statistiken ersichtlich, dass die Zahl der Herden mit mehr als 50 Ziegen in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen hat. Immer noch 70 Prozent der Ziegenhalter haben aber weniger als 5 Ziegen. Der durchschnittliche Ziegenbestand pro Herde liegt in der Schweiz bei 12 Ziegen. Erhebliche Unterschiede sind im interkantonalen Vergleich festzustellen. Die mit Abstand grössten Ziegenherden befinden sich im Kanton Tessin. Die durchschnittliche Herdengrösse pro Betrieb liegt dort bei 48 Muttertieren. Es folgen der Kanton Wallis mit durchschnittlich 22 Tieren und und der Kanton Graubünden mit durchschnittlich 19 Tieren (17.11.2011, Quelle: forum 11/2011 ).
 

Wahl der schönsten Ziegenhörner

Seit Mitte Jahr läuft der Fotowettbewerb „Nationaler Hörnerpreis“. Daniel Wismer, Armin Capaul und Peter Schoepfer wollen mit dieser Aktion die Zucht und Haltung behornter Tiere fördern. Hunderte Bilder sind seither eingegangen. Die schönsten Bilder von Ziegen mit Hörnern wurden am 3. November in der Zeitschrift „Tierwelt“ publiziert. Die Leserinnen und Leser küren nun bis am 18. November die drei besten Bilder. Wer mag, kann die Bilder auch online ansehen und abstimmen unter www.valengiron.ch. Die Preise werden im Rahmen des Hörnerfestes am 10. Dezember in Rheinau verliehen. Es gibt Geldpreise bis 1‘000 Franken zu gewinnen (5.11.2011).

 

Ziegenmilch-Eiscreme schmilzt langsamer

Mexikanische Untersuchungen haben ergeben, dass sich Eiscreme aus Ziegenmilch von derjenigen aus Kuhmilch auch bei gleicher Fabrikationsart in verschiedener Hinsicht unterscheidet. So verfügt das Speiseeis aus Ziegenmilch über mehr Calcium und Fett. Es hat zudem eine bessere Konsistenz und schmilzt zweimal langsamer wie Speiseeis aus Kuhmilch (12.10.2011, Quelle: www.la-chevre.fr).
 

Immer mehr Gemecker in Österreich

Die vorläufigen Ergebnisse der Agrastrukturerhebung 2010 zeigen einen stark wachsenden Ziegenbestand in Österreich. Die Zahl der Betriebe nahm in den letzten zwanzig Jahren zwar leicht ab. Der Bestand pro Betrieb hat sich jedoch in dieser Zeit verdoppelt, woraus ein Zuwachs von rund 30'000 Ziegen resultierte (11.10.2011, Quelle: www.agrar-presseportal.de).

 

 

Einheit

1995

1999

2003

2005

2007

2010

Betriebe mit Ziegen

Betriebe in 1000

12.2

11.9

10.6

9.5

9.9

10.0

Ziegen

Tiere in 1000

47.7

51.1

52.5

53.3

58.8

81.0

Ø Ziegenbestand/Betrieb

Stück

4

4

5

6

6

8

 

Ziegenfachtagung im Inforama

Das Inforama Berner Oberland in Hondrich veranstaltet auch in diesem Winter wieder eine aufschlussreiche Ziegenfachtagung. Folgende Themen werden behandelt:
- Die Versorgung von Mineralstoffen und Spurenelementen von Ziegen: Josef Schmutz
- Schlagkräftige Parasitenbekämpfung in der Praxis: Prof. Dr. med. vet. Kurt Pfister
- Wie kam die Ziege in die Schweiz? Ein Blick zurück: Prof. Dr. Jörg Schibler
Der Anlass findet am Samstag, 11.2.2012 statt (13.15 - 16.30 Uhr). Die Tagungskosten betragen Fr. 40.-. Die Platzzahl ist beschränkt. Interessenten können sich bereits jetzt über die E-Mail-Adresse inforama.waldhof@vol.be.ch anmelden (30.8.2011).
 

3 x Melken in zwei Tagen ohne Einbussen

Dank der Anpassungsfähigkeit des Ziegeneuters ist es möglich, die Ziegen nur drei Mal in zwei Tagen zu melken, ohne dass Milcheinbussen in Kauf genommen werden müssen. Über diese Erkenntnis berichtet die Zeitschrift "la chèvre" in ihrer aktuellen Ausgabe mit Berufung auf eine Studie des Agrocampus Ouest. Die Zeitabstände lagen in der Studie zwischen 14 und 18 Stunden (erprobter Intervall: Montag: 6.30 Uhr und 20.30 Uhr, Dienstag 14.30 Uhr, Mittwoch 6.30 Uhr und 20.30 Uhr, usw.) Der Zeitsaufwand reduzierte sich dadurch für den Ziegenhalter um rund 27%. Dieser Aufwand liesse sich zwar noch weiter reduzieren, wenn die Ziegen nur einmal pro Tag gemolken werden. In diesem Fall ist jedoch eine Milchreduktion von durchschnittlich 15-20 Prozent hinzunehmen. Trotz den bestehenden Vorteilen äussert der Autor des Artikels gewisse Zweifel, ob sich das dreimalige Melken aufgrund des unregelmässigen Arbeitsanfalls und der bestehenden Tradition in vielen Ziegenställen durchsetzen wird (10.8.11, Quelle: www.la-chevre.fr).
 

Ziegenkäse, tout le monde dit Ouêêêêê !!

Die Vereinigung Anicap (association interprofessionelle caprin) lancierte in diesem Jahr eine Kampagne zur Förderung des Verkaufs von Ziegenkäse in Frankreich. Im April und August werden auf verschiedenen TV-Kanälen kurze Spots gezeigt. In originellen Sequenzen macht ein Reporter inmitten von Ziegen verschiedene Feststellungen über den Ziegenkäse, z.B. dass ihn Jung und Alt lieben oder dass er sich sowohl als Aperitif wie auch zum Dessert eignet. Die Ziegen bestätigen dies mit einem lauten Ouêêêêê (=Oui). Das Fazit jedes Filmes: "Les fromages de chèvre, tout le monde dit Ouêêêêê !!". Sämtliche TV-Spots (und unauch nicht im Fernsehen veröffentlichte Bilder) sind unter www.youtube.com/fromagesdechevre abrufbar (23.7.2011).

 

Vier Leben - Ziegen im Kino

Wer Ziegen im Kino sehen will, sollte den Film „Vier Leben“ von Michelangelo Frammartino nicht verpassen. In dieser poetischen Reinkarnationsgeschichte spielen sie eine Hauptrolle. Ein alter Ziegenhirte lebt seinen Alltag, bis er im Kreis seiner Herde stirbt. Am Tag darauf kommt ein weißes Zicklein zur Welt und wächst heran, bis es sich im hügeligen Weideland verirrt und unter einer Tanne in den Bergen verendet. Diese wird für ein traditionelles Dorffest gefällt und schließlich von Köhlern nach traditioneller Art zu Holzkohle verarbeitet. Die positiven Filmkritiken sind u.a. geprägt von den eigenwilligen und unterhaltsamen Ziegen. Der Film startete am 30. Juni 2011 in den Kinos (17.7.2011. Quelle: www.vier-leben-derfilm.de).

 

"Sportliche" Ziege hält Polizei in Atem

Eine entlaufende Ziege hat in Trier über zwei Tage hinweg die Bundespolizei, Polizei, Feuerwehr und Stadtverwaltung beschäftigt. Am Mittwoch, 29. Juni, wurde der Trier Polizei gegen 13.20 Uhr gemeldet, dass eine freilaufende Ziege auf der Strasse gesichtet worden ist. Eine Streife der Bundespolizei war bereits am Vortag erfolglos auf die Jagd nach der Ziege gegangen, weil sie auf den Bahngleisen aufgetaucht war. Deshalb mussten Züge langsamer fahren. Es kam sogar zu Verspätungen.
Während der weiteren Suche wurde der Polizei mitgeteilt, dass die Ziege zwischenzeitlich von der westlichen Seite durch die Mosel zum östlichen Ufer schwimmen soll. Dort konnte das Trier jedoch wiederum nicht mehr gesichtet werden. Von der Berufsfeuerwehr (BFW) Trier wurde dann in Erfahrung gebracht, dass die Ziege nach der Ankunft am östlichen Moselufer in Richtung Römerbrücke gelaufen war. In Höhe des Johanniterufers wurde das Tier dann von der Berufsfeuerwehr Trier in der Mosel schwimmend gesichtet. Die Ziege unternahm bei der Annäherung des Bootes der BFW mehrere energische Fluchtversuche, konnte jedoch von einem auf dem Boot befindlichen Feuerwehrmann beim zweiten Versuch mit einem gekonnten Lassowurf eingefangen werden.
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Ziege bereits seit mehreren Tagen im Bereich von Trier umherstreunte. Da die eingefangene Ziege mittels Chip gekennzeichnet ist, dürfte der Halter nun festzustellen sein. Gemäss Auskunft des Polizeisprechers bekommt der Ziegenhalter eine Rechnung für den Aufwand zugestellt, sollte das Gehege grobfährlässig gesichert gewesen sein (2.7.2011, Quelle: www.polizei.rlp.de).
 

Ziegenstall als Tatwaffe

Zwei Familien teilen sich einen ehemaligen Bauernhof in einem Dorf im Landkreis Schweinfurt. Das Zusammenleben entwickelte sich zunehmend schwierig. Man gerät wegen Banalitäten aneinander. Aus kleinen Streitigkeiten wird ein andauernder Kleinkrieg.
Am 16. April um 20 Uhr kommt es zu einem Vorfall, der jetzt das Amtsgericht Schweinfurt beschäftigt hat: Der Familienvater aus dem „Vorderteil“ des Bauernhauses ist wieder einmal sauer auf die Nachbarin „aus dem Hinterteil“. Als er sie am genannten Abend im Ziegenstall verschwinden sieht, verriegelt er flugs die Stalltüre. Erst nach gut 30 Minuten wird die Nachbarin nach Hilferufen und Poldern von ihrem Ehemann aus ihrer misslichen Lage befreit.
Das Amtsgericht verurteilte den rabiaten Familienvater zu 50 Tagessätzen zu 20 Euro (1000 Euro). Hinzu kommen die Verfahrenskosten. Der Richter klärte den Angeklagten auf, dass der halbstündige erzwungene Aufenthalt im Ziegenstall eine Freiheitsberaubung darstelle. Sie liege schon für einen Zeitraum vor, indem man ein „Vater unser“ beten könne (2.7.2011, Quelle: www.mainpost.de).
 

Hitzefrühling als Herausforderung für Ziegenhalter

Grosse Landstriche in Mitteleuropa leiden derzeit unter einer erheblichen Trockenheit. Der Graswuchs ist zwischen 10-60 Prozent reduziert. Viele Ziegenhalter sind in Sorge, wie sie ihre Tiere ernähren sollen. Die Zeitschrift „La Chèvre“ informiert deshalb über die Empfehlungen des „Institut de l’Elevage“: Unter anderem wird vor der Schädigung der durch die Hitze ohnehin belasteten Weiden durch „Überweiden“ gewarnt. Das Weidegras kann nur bei einem guten Weidemanagement möglichst optimal und mit wenig Verschwendung genutzt werden. Die Heuwiesen sollten – wenn nicht schon geschehen - jetzt rasch gemäht werden. Ein Zuwarten bringt für den Ertrag nichts und behindert das rasche Nachwachsen, wenn der Regen endlich kommt. Die Verlängerung der Weidesaison im Herbst und nächsten Frühjahr kann helfen, das Futterlager zu entlasten. Für die kommenden Trockenperioden wird empfohlen, mit geeigneter Saatgutwahl und Düngung eine verstärkte Widerstandskraft der Weiden gegen Trockenheit zu erreichen und generell genügend grosse Futterreserven anzulegen. Das ausführliche Dossier „Sécheresse 2011“ mit zahlreichen weiteren Hinweisen findet sich unter http://www.inst-elevage.asso.fr (28.5.2011).
 

Ziegen für Lebensleistung prämiert

An der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Ziegenzuchtverbandes vom 26. März 2011 wurden erstmals Ziegen mit sehr hohen Lebensleistungen ausgezeichnet. Die Auszeichnung dient als Zuchtförderungsmassnahme und erfolgt nur einmal im Leben eines Tieres. Bei den Milchrassen ist die Milchmenge massgeblich, bei den Fleischrassen die Anzahl Würfe. Die Leistungsanforderungen (Grenzwerte) sind nach Rassen unterschiedlich. Über die ersten 24 ausgezeichneten Herdebuchziegen werden ganz beachtliche Leistungszahlen vermeldet, die teilweise deutlich über den Grenzwerten liegen. So weist etwa die Saanenziege ARNIKA aus Boltigen, Jg 2000, eine Milchmenge von 14'337 kg aus. Die Walliser Schwarzhalsziege HEIDI aus Thermen, Jg 1994, kann auf die stolze Zahl von 15 Würfen zurückblicken. Sämtliche Besitzer erhielten eine Glocke oder Treichel sowie eine persönliche Einladung an die Delegiertenversammlung (1.5.2011, Quelle: www.szzv).
 

Ziegen sind zutraulicher wie Kühe

Milchziegen scheuen den menschlichen Kontakt weniger wie Milchkühe, vor allem in kleineren Herden. Dies zeigen Tests aus Italien. Im Durchschnitt konnte sich der Melker den Ziegen bis 68 cm nähern, bevor eine erste Ausweichreaktion festzustellen war. Bei Milchkühen lag die durchschnittliche Distanz bei 71 cm. Im Gegensatz zu den Kühen spielte bei den Ziegen die Herdengrösse eine zentrale Rolle. So war eine Annäherung ohne Reaktion bei Herden unter 50 Tieren im Durchschnitt bis 29 cm möglich. Bei grösseren Herden lag die von den Tieren akzeptierte Distanz bei 95 cm. Geprüft wurde auch das Zulassen von Kopfberührungen ohne Ausweichversuch: Dies war bei 45% der Ziegen und nur bei 31% der Kühe möglich (27.3.2011, Quelle: www.la-chevre.fr).
 

Zuchtverein „Capra Grigia Svizzera“ gegründet

Am vergangenen Wochenende wurde der Zuchtverein „Capra Grigia Svizzera“ aus der Taufe gehoben. Über 50 Personen aus der ganzen Schweiz nahmen an der Gründungsversammlung im Calancatal teil. Mit der Gründung des Vereins „Capra Grigia Svizzera“ können Projekte durch das Bundesamt für Landwirtschaft unterstützt werden. Zudem soll das Netzwerk der Züchter gestärkt werden. Weitere Ziele sind die Entwicklung der Tierbeurteilung und der Ausbau der Züchterbetreuung. Seit 1997 setzt sich ProSpecieRara für die beinahe ausgestorbene Gebirgsrasse ein, und seit 2006 ist die Capra Grigia wieder offiziell als Schweizer Rasse anerkannt. Mittlerweile gibt es wieder rund 350 der schönen Tiere (10.3.2011, Quelle: www.prospecierara.ch).

 

Ziegenstall ausgezeichnet

In Österreich wurden in diesem Jahr erstmals besonders beispielhafte Ställe mit dem ÖKL-Baupreis-Landwirtschaft ausgezeichnet. Unter den Preisträgern befindet sich auch der Ziegenstall des Betriebs Wellinger in Oberösterreich. Geprüft wurden Stallbau, Tiergerechtheit und Arbeitswirtschaft. Der Wellinger Stall überzeuge insbesondere durch die integrierte Heutrocknung, die gute Luft und die kurzen Wege. Auf 1150 Quadratmetern bietet er Platz für 250 Milchziegen. Der Arbeitszeitbedarf je Milchziege und Jahr liegt gemäss Betriebsangabe bei 8,3 Arbeitskraftstunden. Eine ausführliche Dokumentation mit interessanten Grundrissen und Bildern findet sich auf der Webseite der Bauernzeitung unter www.bauernzeitung.at (8.3.2011).
 

Verletzungsgefahr kann vermindert werden

Hornlose und behornte Milchziegenherden unterscheiden sich nicht in den Aggressionen zwischen den Tieren oder im Betreuungsaufwand. Dies ergibt eine neue Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Die Untersuchungsresultate zeigen aber andere Faktoren auf, welche die die Aggressionsbereitschaft der Tiere und das Verletzungsrisiko deutlich beeinflussen. Zur Vermeidung von Stress und Aggressionen helfen insbesondere:
- Konstanz in der Betreuung der Ziegen (weniger Melker und wenig Personalwechsel)
- Problembewusstsein für die Eigenart der Ziegen und ein entsprechend angepasstes Management, insbesondere in Bezug auf Sozialverhalten und Fütterung (hohe Herdenstabilität durch eigene Bestandsergänzung, keine Umgruppierungen während des Jahres bzw. häufige Gaben von Grundfutter guter Qualität; geringere Kraftfuttergaben)
- ein Stall mit entsprechender Ausstattung wie ausreichend Tränken, dem Fressgittertyp Palisade sowie breiten Durchgängen (27.2.11, Quelle: http://idw-online.de).
 

Film zur Kupferhalsziege

Die Kupferhalsziege ist die gefährdetste Ziegenrasse der Schweiz. ProSpecieRara hat einen eindrücklichen Kurzfilm über die Aktivitäten zum Schutz der Kupferhalsziege erstellt. Nach vier Projektjahren gibt es 2011 wieder 100 Tiere. ProSpecieRara kämpft für ihr überleben. Wie - das zeigt dieser Film. Klicken Sie auf das nebenstehende Bild, um ihn sich anzusehen (23.2.2011, Quelle: www.prospecierara.ch).

 

Freiwillige für die Ziegenalp Puzzetta gesucht

Roden, Entsteinen, Zäunen, Unterhalten, Pflegen, Melken, Käsen und Ziegenhüten: Diese Arbeiten erwartet die Freiwilligen bei ihrem Einsatz auf der der Alp Puzzetta in Fuorns / Val Medel (Kanton Graubünden). Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Ziegenwirtschaft. Die Organisation der Einsätze übernimmt die Stiftung Bergwaldprojekt. Die Einsatzdauer der Freiwilligen beträgt jeweils 2 – 4 Wochen zwischen Juni und September. Ausführliche Informationen und Anmeldeformular zu diesem interessanten Projekt finden sich unter www.bergwaldprojekt.ch (14.2.2011).

 

Mike Henry erfindet Handmelkmaschine

Die Zeitschrift "Dairy Goat Journal" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über die handbetriebene Ziegenmelkmaschine "Henry Milker" von Mike Henry. Dieser konnte aus gesundheitlichen Gründen seine Ziegen nicht mehr von Hand melken. Er entwickelte deshalb für sich und andere eine einfache Vakuumhandpumpe, mit der Ziegen angeblich kinderleicht gemolken werden können. Das kleine Gerät ist ab $130 erhältlich und sei bereits vielerorts in Gebrauch (12.2.2011, Quelle mit Demo-Werbeferilm: www.henrymilker.com).

 

Ziegen bevorzugen Liegebereiche mit Wänden

Eine Norwegische Studie hat gemäss der UFA-Revue 2/2011 ergeben, dass Liegeflächen mit Wandkontakt von Ziegen bevorzugt werden. Das zusätzliche Anbringen von Wänden steigert das generelle Wohlbefinden der Tiere. Die Gesamtliegezeit wird dadurch aber nicht verändert. Als Varianten wurden geprüft: keine zusätzliche Wand, eine Wand in der Mitte der Liegefläche, ein Wandkreuz auf der Liegefläche und ein liegeboxähnliches System (6.2.2011, Quelle: www.ufarevue.ch).
 

Deutsche Ziegenzählung abgeschlossen

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat am Donnerstag auf der Grünen Woche in Berlin die Ergebnisse des sog. "Agrarzensus" vorgestellt. Nach einem längeren Unterbruch sind in Deutschland auch wieder die Ziegen gezählt worden. Die Zählung ergab einen Bestand von 124 200 Ziegen in 10'900 Betrieben. Dies ist zwar die geringste Zahl der einbezogenen Nutztierarten (2.1 Mio. Schafe, 12.3 Mio. Rinder, 27.3 Mio. Schweine, 116.2 Mio. Hühner). Die Nase vorne haben die Ziegen aber bei den ökologisch gehaltenden Beständen. Jede fünfte Ziege wird in Deutschland nach den Vorgaben des Ökolandbaus gehalten (22% des Gesamtbestandes). Der Anteil der ökologischen Tierhaltung liegt damit bei Ziegen deutlich höher wie bei Schafen (12%), Rindern (5%), Hühnern (3%) und Schweinen (1%) (29.1.2011, Quelle: www.destatis.de)
 

Emmi übernimmt den kleinen Ziegenhirten

Per 1. Januar hat der Luzerner Milchverarbeiter Emmi von der Fromagerie Bettex die Käsemarke «Le Petit Chevrier» übernommen. Das Marktvolumen für Ziegenkäseprodukte entwickelt sich gemäss Emmi sehr gut. Vor allem im Bereich Frischkäse seien Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich festzustellen. Im August letzten Jahres hatte Emmi bereits die Übernahme des Käsespezialisten Cypress Grove Chèvre angekündigt, der zu den führenden Ziegenkäseproduzenten der USA gehört (25.1.2011, Quelle: www.emmi.ch).
 

Durchzogene Bilanz der gefährdeten Ziegenrassen

Die Statistik des Herdebuchs zeigt für das Jahr 2009/2010 eine durchzogene Bilanz für die gefährdeten Ziegenrassen. Sehr erfreulich ist die Entwicklung der Appenzeller Ziege. Sie weist per 1. Mai 2010 eine Steigerung von 80 Tieren gegenüber dem Vorjahr auf (2009: 1257, 2010: 1337). Sie setzt damit die positive Entwicklung der letzten Jahr fort. In nur sieben Jahren hat sich der Gesamtbestand um beachtliche 30 Prozent erhöht. Ebenfalls positiv ist im letzten Herdebuchjahr die Entwicklung der Bündner Strahlenziegen ausgefallen. Sie erreichen einen Zuwachs von 69 Herdebuchtieren (2009: 1854, 2010: 1923). Rückläufig waren im letzten Jahr leider die Zahlen der Walliser Schwarzhalsziegen (2009: 2499, 2010: 2343), der Pfauenziegen (2009: 1121, 2010: 1056) und der Nera Verzasca Ziegen (2009: 1418, 2010: 1301). Detaillierte Angaben zum Herdebuch werden im Jahresbericht des Schweizerischen Ziegenzuchtverbandes im Frühjahr 2011 publiziert (4.1.2011, Quelle: SZZV).

 

 

 

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