Rudolf Steiner zum Anspruch des Christentums als Meta-Religion

"Mit dem Ereignis, das darin besteht, daß ein Gott durch das Menschenschicksal der Geburt und des Todes gegangen ist, hat die Erde ihren Sinn bekommen so, daß dieses Ereignis niemals überboten werden kann. Nach dem Christentum - das ist ganz klar für den, der die Begründung des Christentums kennt - kann eine neue Religion nicht mehr begründet werden. Man würde das Christentum unrichtig verstehen, wenn man glauben würde, daß eine neue Religion begründet werden könne." (Lit.: GA 211, S. 138 - 139). Dass tatsächlich nach dem Christentum noch der Islam entstand, ist kosmologisch-evolutiv als Reaktion auf das Geschehen um 666 n.Chr. zu verstehen, - ein Universalitätsanspruch dieser neuen Religion kann sich daraus aber rechtmäßig nicht mehr ergeben.

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